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Atmung

Das Element Luft bedeutet Flüchtigkeit. Luft ist nicht sichtbar oder greifbar, wir atmen Sauerstoff ein, daher wird das Element Luft auch mit Austausch und Kommunikation assoziiert. Gleichzeitig brauchen wir die Atmung zum Überleben.  Richtiges Atmen kann heilen, Schmerzen lindern, Verdauungsstörungen beheben und das Gehirn stärken.

 

Denn je besser die Zellen mit Sauerstoff versorgt werden und je effektiver die Giftstoffe abtransportiert werden, desto stärker und gesünder fühlen wir uns - körperlich und geistig.

80% der Bevölkerung atmet zu flach, dabei übernimmt die Atmung den Hauptteil der Säurelast nach außen zu transportieren, die Atmung ist hauptverantwortlich für die Regulierung des PH-Wertes. Vollatmung ist die ideale Form der Atmung, bei der unser Körper die optimale Menge an Sauerstoff aufnehmen kann. Diese Art zu atmen kann z.B. Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche vorbeugen.


Normalerweise atmet ein Erwachsener 12 bis 18 Mal pro Minute ein und aus, an einem Tag sind das etwa 20.000 Atemzüge. Wer bewusst tief in den Bauch atmet, kann zum Beispiel seine Konzentration steigern, denn der erhöhte Sauerstoffgehalt im Blut kommt direkt den Gehirnzellen zugute. Bei akutem Stress hilft es oft, tief durchzuatmen, sich möglichst entspannt hinzusetzen oder hinzulegen, den Rücken gerade zu halten, damit der Atem tief und gleichmäßig fließen kann. Augen schließen, dann ganz tief einatmen, bis sechs zählen, Luft anhalten, bis drei zählen und im Wechsel wieder ausatmen. Das Ganze etwa dreimal wiederholen. Wir können den Atem als Anker benutzen, um im Hier und Jetzt zu bleiben. Denn oft sind es unsere Gedanken über Vergangenheit und Zukunft, die uns Energie rauben und uns daran hindern, Veränderungsprozesse einzuleiten. Und wir können innehalten und uns einen Moment der Entspannung gönnen.

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